Ende letz­ten Jah­res sahen wir uns mit der For­de­rung unse­rer Bewoh­ner nach zusätz­li­chem Deutsch­un­ter­richt kon­fron­tiert. Die in den ver­schie­de­nen Schu­len ver­mit­tel­ten Inhal­te ent­spra­chen teil­wei­se nicht den tat­säch­li­chen Bedürf­nis­sen.

Das Erler­nen der deut­schen Spra­che ist für die meis­ten unse­rer Bewoh­ner das größ­te Ziel.  Eine zusätz­li­che Ver­sor­gung schien uns in die­sem Fall als nahe lie­gend. Die­se konn­ten wir dann zeit­nah ermög­li­chen, sodass unse­re Bewoh­ner seit Anfang die­sen Jah­res wöchent­lich wei­te­re Unter­stüt­zung bekom­men.

Das Ange­bot wur­de dan­kend ange­nom­men und wird von unse­ren Bewoh­nern mit regem Inter­es­se ver­folgt. Ins­ge­samt zei­gen sich auch deut­li­che Erfol­ge beim Erler­nen der deut­schen Spra­che. Zum Beginn der Betreu­un­gen war eine Ver­stän­di­gung größ­ten­teils noch sehr holp­rig und von vie­len Erklä­run­gen beglei­tet. Mitt­ler­wei­le kön­nen wir mit den meis­ten unse­rer Bewoh­ner ganz nor­ma­le Gesprä­che füh­ren. Dies führt natür­lich auch zu einem bes­se­ren, all­ge­mei­nen Ver­ständ­nis in allen Lebens­la­gen.

Vor allem im Hin­blick auf eine Aus­bil­dung ist dies von essen­ti­el­ler Bedeu­tung. Spä­tes­tens wäh­rend der Aus­bil­dung ste­hen unse­re Bewoh­ner im direk­ten Ver­gleich zu hier­zu­lan­de auf­ge­wach­se­nen Jugend­li­chen und kön­nen kei­ne gro­ße Rück­sicht auf Sprach­de­fi­zi­te erwar­ten. Vor dem Hin­ter­grund, dass die Sprach­bar­rie­re beim Ler­nen teil­wei­se das ein­zi­ge Hin­der­nis dar­stellt, ist dies umso wich­ti­ger.

zusätz­li­cher Deutsch­un­ter­richt