Das ers­te Quar­tiers­fest wur­de in den Hell­win­kel Ter­ras­sen gefei­ert. Es bot Gele­gen­heit zum Ken­nen­ler­nen.

Das ers­te Quar­tiers­fest in den Hell­win­kel Ter­ras­sen wird nicht das letz­te blei­ben. Das ver­spra­chen alle Orga­ni­sa­to­ren die­ser Pre­mie­re im Neu­bau­ge­biet. Raik Löß­nitz, der Geschäfts­füh­rer der dort ange­sie­del­ten Gesell­schaft „Impul­se – Sozia­le Diens­te“, brach­te es auf den Punkt: „Gute Nach­bar­schaft kommt nicht von allein. Dar­an muss man arbei­ten, und damit kann man nicht früh genug anfan­gen.“ Also orga­ni­sier­ten die GbR Impul­se, die Neu­land, die Neu­land Stif­tung, die Lebens­hil­fe, der Pfle­ge­dienst Bet­ti­na Harms und die Ver­ei­ne „Wir in Nach­bar­schaft“ sowie „Kind­ge­recht“ – ganz auf die Schnel­le – ein bun­tes Fest zum gegen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nen.

Der Lohn dafür war eine gro­ße Reso­nanz der neu­en Hell­win­kel-Bewoh­ner, eini­ge Gäs­te waren aber auch aus ande­ren Stadt- und Orts­tei­len zur Frei­luft-Par­ty am Quar­tiers­platz Veil­chen­weg gefah­ren. So wie die jun­ge Mut­ter Sara aus Mör­se. Sie hat­te ihre Toch­ter Lui­sa (6) und deren gleich­alt­ri­ge Freun­din Mina im Schlepp­tau. Die Mäd­chen begeis­ter­ten sich für die Spiel­sta­tio­nen: fürs Ziel­wer­fen mit einem Säck­chen sowie Dosen­wer­fen mit einem Soft­ball. Die getrof­fe­nen Gegen­stän­de rich­te­te Tors­ten wie­der auf. Der Mit­ar­bei­ter der Lebens­hil­fe­werk­statt in Wes­tha­gen hat ein Apart­ment in den Hell­win­kel Ter­ras­sen und betreu­te den Dosen­wurf-Stand. Inklu­si­on wur­de bei dem Fest groß­ge­schrie­ben und sie wird es auch im neu­en Wohn­ge­biet. Der DJ am Don­ners­tag­nach­mit­tag gehört eben­falls zur Lebens­hil­fe-Werk­statt. Mar­cel am Misch­pult heiz­te der Par­ty­men­ge musi­ka­lisch kräf­tig ein.

Zurück zu Sara aus Mör­se: „Ich woll­te mir ein­fach nur mal anse­hen, wie das hier ist“, erzähl­te die jun­ge Frau. „Wenn man ein­fach nur vor­bei­fährt, denkt man ja, was sind das bloß für Häu­ser-Klöt­ze. Aber wenn man hier mit­ten­drin ist, schaut’s anders aus. Mir gefällt’s.“ Das Woh­nen in den Hell­win­kel Ter­ras­sen mag Eri­ka Damitz. Sie lebt hier seit Anfang Juni und zählt zur älte­ren Genera­ti­on. Ihre Erfah­run­gen: „Selbst­ver­ständ­lich hören wir noch Bau­ar­bei­ten, und das wird ja auch noch so blei­ben. Aber das macht nichts. Ansons­ten ist es ein sehr schö­nes, ruhi­ges Woh­nen. Was ich sehr schät­ze, ist die Fuß­bo­den­hei­zung, die ich habe.“

Das Fest besuch­ten unter ande­rem der Orts­bür­ger­meis­ter der Stadt­mit­te, Det­lef Con­radt, der Vor­sit­zen­de des Sozi­al­ver­bands Wolfs­burg, Ernst Bern­hard Jensch, die Rats­mit­glie­der Ange­li­ka Jahns, Jens Kirsch und Frank Roth sowie Wolfs­burgs Sozi­al-Geschäfts­be­reichs­lei­ter Lothar Lau­bert. Die Neu­land-Pro­ku­ris­tin Iri­na Helm stand den Besu­chern in Gesprä­chen am Ran­de des Tru­bels Rede und Ant­wort. Sil­via Mohaupt, die Lei­te­rin der Neu­land-Abtei­lung Ser­vice und Sozia­les, beton­te: „Die Gestal­tung einer sozia­len Quar­tier­s­ent­wick­lung ist uns wich­tig. Dar­an arbei­ten wir.“ Hin­zu­ge­fügt sei: Und das zusam­men mit allen, die sich bei der Orga­ni­sa­ti­on des ers­ten Nach­bar­schafts­fests enga­giert hat­ten.

Genera­tio­nen fei­ern gute Nach­bar­schaft (WN: Andre­as Stolz)