Men­schen sind behin­dert, wenn ihre kör­per­li­che Funk­ti­on, geis­ti­ge Fähig­keit oder see­li­sche Gesund­heit mit hoher Wahr­schein­lich­keit län­ger als sechs Mona­te von dem für das Lebens­al­ter typi­schen Zustand abwei­chen und daher ihre Teil­ha­be am Leben in der Gesell­schaft beein­träch­tigt ist. Sie sind von Behin­de­rung bedroht, wenn die Beein­träch­ti­gung zu erwar­ten ist. (§ 2, SGB IX)

Unter der Bezeich­nung „akti­vie­ren­de Ein­glie­de­rungs­hil­fen” rich­ten sich die ange­bo­te­nen Leis­tun­gen im Rah­men der ambu­lant betreu­ten Ein­glie­de­rungs­hil­fe an Men­schen,  — die sich auf­grund indi­vi­du­el­ler Vor­aus­set­zun­gen, Ein­schrän­kun­gen und/oder struk­tu­rell beding­ter Pro­blem­la­gen und Pro­blem­si­tua­tio­nen in einem schwie­ri­gen oder belas­ten­den Lebens­ab­schnitt befin­den und deren Teil­ha­be am gesell­schaft­li­chen Leben behin­dert ist. Es han­delt sich dabei um ambu­lan­te Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen für Men­schen die auf­grund einer Beein­träch­ti­gung / eines Han­di­caps einer auf sie zuge­schnit­te­nen Hil­fe bedür­fen.

Unse­re akti­vie­ren­den Ein­glie­de­rungs­hil­fen beru­hen auf der Grund­la­ge der §§ 53ff, 54, 67 SGB XII und des § 2, SGB IX. Die Kos­ten­über­nah­me für unse­re Ein­glie­de­rungs­leis­tun­gen kön­nen beim zustän­di­gen Sozi­al­amt bean­tragt wer­den.