Traumapädagogische Alltagsbewältigung

Menschen, die eine psychische und /oder seelische Beeinträchtigung aufgrund von Traumata aufweisen, benötigen besondere, intensive und aktivierende Betreuungs- und Unterstützungsleistungen. Bei diesen Menschen sind nachfolgende Einschränkungen auch in Kombination länger als 6 Monate vorhanden:

  • Posttraumatische Belastungsstörungen (ICD 10/F43.1)

  • Dissoziative Störungen (ICD 10/F44)

  • Komplexe dissoziative Störung / multiple Persönlichkeit (ICD 10/F44.81)

  • Emotional instabile Persönlichkeitsstörung /Borderline-Störung (ICD 10/F60.3),

Die möglicherweise damit einhergehenden Störungen und individuellen Besonderheiten:

  • Störungen in der Regulation von Affekten und Impulsen

  • Störungen der Wahrnehmung oder des Bewusstseins

  • Störungen der Selbstwahrnehmung

  • Störungen in der Beziehung zu anderen Menschen

  • Amnesien

  • Ängste

  • Selbstverletzendes Verhalten

  • Verhaltensauffälligkeiten und Leistungsprobleme

  • Essstörungen

  • Flashbacks (Wiedererleben des Traumas)

  • Derealisation und Depersonalisation

werden über unser spezielles Betreuungsangebot berücksichtigt und begleitet.

Unsere ambulanten Betreuungsleistungen richten sich überwiegend an Frauen, da diese zunächst mit über 90% betroffen sind.